Promotionsvorhaben

Zusammenfassende Übersicht

Im Rahmen des Promotionsvorhabens „Lenkung von Besucherströmen II“, welches auf der zuvor in Zusammenarbeit mit dem Badischen Landesmuseum Karlsruhe verfassten Diplomarbeit (magna cum laude) „Lenkung von Besucherströmen I“ gründet, führt jene logisch weiter. Dies bedeutet, dass gerade die Erkenntnisse bei der Auswertung von Gästebüchern in Zusammenhang mit den neuen Kooperationspartnern und dessen Datenmaterial kritisch reflektiert werden soll.

I. Analyse

Im Rahmen dieses ersten Schritts – der Sichtung der Gäestebücher und deren Auswertung soll der Besucherwillen eruiert werden und auf welche Art und Weise konstruktive Kritik am Museum und dessen AUsstellungen geübt wurden und wie auch der Besuchermeinung Rechnung getragen wurde.
Auf diese Phase folgend werden Besucherumfragen und Nichtbesucherumfragen durchgeführt.

II. Modifikation

Museen sind auf die Besuchermeinung angewiesen um sich im Lichte ihrer sozialen Verantwortung auch – aber keinesfalls ausschließlich – hieran zu orientieren. Bei einem nicht-vorhandensein von Maßnahmen zur qualitativen Meinungsforschung, d.h. zum Eruieren der Besuchermeinung durch Gästebücher, findet in der Modifikation das so genannte „kombinierte Gästebuch“ Anwendung – ein im Rahmen der Diplomarbeit geschaffenes Instrument zur Dokumentation des Besucherwillens.

III. Konstruktion

Ziel des gesamten Promotionsvorhabens ist kein Vergleich der beteiligten Kooperationspartner sondern vielmehr das Finden von Gemeinsamkeiten und Einzigartigkeiten, um diese allesamt in einen Pool fließen zu lassen, der allen Museen als Fundus dienen könnte, dich besser mit Besucher- und Nichtbesucherwillen auseinandersetzen zu können.
Dies fordert auch die Auseinandersetzung mit dem eigentlichen Nichtbesucher, also dem örtlich zu identifizierenden Nichtbesucher, der vor Ort (nicht die Fußgängerzone, sondern dessen Wohnort) befragt werden soll. Darüber hinaus werden soziale Netzwerke untersucht, in denen Nichtbesucher u.a. (wie auch Besucher) stark vertreten sind.